Sauerteigbrot – Grundrezept

by abernhard

Nichts geht über den Duft von frisch gebackenem Brot, der einem in die Nase steigt. Für mich ist es jedes Mal ein kleines Erlebnis wenn ich das Brot aus dem Ofen nehme, es anschneide und mit gespannten Augen dem Ergebnis entgegensehe.

Die Faszination Brot hat mich auf jeden Fall gepackt und mich in seinen Bann gezogen. Ich finde es unglaublich beeindruckend, dass man aus wenigen Zutaten unzählige Variationen zaubern kann. Man kann seiner kreativen Ader freien Lauf lassen, sich austoben und überraschen lassen.

Sauerteigbrot – Grundrezept

Nichts geht über den Duft von frisch gebackenem Brot, der einem in die Nase steigt. Für mich ist es jedes Mal ein… Backrezepte & Süßes bread, sourdough, crunchy European Drucken
Zubereitungszeit:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Rezept

Zutaten für ein Brotlaib (1 kg)

 

Zutaten für den Vorteig:

  • 450 g Roggenmehl
  • 450 ml lauwarmes Wasser
  • 100 g Sauerteigansatz

 

Zutaten für den Brotteig:

  • 450 g Weizenvollkornmehl
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 TL Honig
  • 3 TL Salz
  • 2 TL Brotgewürz (Kümmel, Koriander, Anis)
  • 100 g Roggenmehl

Arbeitsschritte

Arbeitsschritte:

  1. Als erstes muss der Vorteig vorbereitet werden. Dafür muss man alle Zutaten für den Vorteig in einer Schüssel miteinander verrühren. Am leichtesten geht das mit einer Küchenmaschine mit Knethaken-Aufsätzen. Alternativ kann man auch einen Handmixer mit Knethaken-Aufsätzen verwenden.
  2. Die Schüssel mit 2 Geschirrtüchern gut abdecken, auch von unten und an einen warmen Ort stellen. Am besten eignet sich dafür die Heizung oder der Backofen (auf 30°C eingeheizt). Dort lässt man den Teig 3 Stunden in Ruhe gehen.
  3. Anschließend Hefe, Honig und Wasser in einer großen Schüssel miteinander vermischen und abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen bis die Hefe anfängt zu arbeiten und kleine Bläschen entstehen.
  4. Alle restlichen Zutaten für den Brotteig, außer das Roggenmehl zur Hefe-Masse geben und gemeinsam mit dem Vorteig in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
  5. Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für 1 Stunde an einen warmen Ort stellen.
  6. In dieser Zeit hat sicher der Teig verdoppelt. 100 Roggenmehl hinzufügen und noch einmal durchkneten. Der Teig ist sehr weich, sollte aber nicht zu klebrig sein. Falls er es doch ist, einfach noch ein bisschen Mehl hinzufügen.
  7. Den fertigen Teig anschließend in einen Topf, Schüssel oder Garkörbchen legen, der vorher mit einem Küchentuch ausgelegt und großzügig mit Mehl bestreut wurde.
  8. Das Brot erneut mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. Gut Ding braucht Weile.
  9. Den Backofen samt Backblech auf 230°C Umluft vorheizen.
  10. Den Brotteig auf ein Backpapier stürzen, mit einem Messer ein bisschen einschneiden und schnell auf das vorgeheizte Backbleck legen. Bevor der Backofen geschlossen wird, 5 Eiswürfel (alternativ ein Schuss kaltes Wasser) auf das Backblech geben. Durch den entstehenden Dampf, bekommt das Brot eine schöne knackige Kruste.
  11. Das Brot wird insgesamt 45 Minuten gebacken. Zuerst 15 Minuten auf 230°, anschließend 15 Minuten auf 200° und die letzten 15 Minuten auf 160°. Wenn man das Brot aus dem Ofen nimmt und an der Unterseite klopft, sollte es hohl klingen, dann ist es fertig.
  12. Wichtige ist, das fertige Brot auf einem Backofengitter auskühlen zu lassen, da sonst die Unterseite durch die Hitze und den entstehenden Dampf weich wird.
  13. Ich lasse das Brot am liebsten nicht abgedeckt in der Küche liegen weil so am ehesten die knackige Kruste erhalten bleibt. Nachteil dabei ist allerdings, dass das Brot so auch etwas trocken wird mit der Zeit. Mich persönlich stört das aber nicht. Wem das Saftige lieber ist, der wickelt das Brot am besten in ein Küchentuch.

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Ich hoffe, ihr habt auch so eine Freude beim Backen und wartet ebenso gespannt und voller Vorfreude auf das Ergebnis wie ich.

Quelle: Michaela Titz

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